ÜBER OSTEOPATHIE
Die Osteopathie ist eine manuelle Therapieform mit einem eigenständigen medizinischen Diagnose- und Behandlungsansatz zur Gesundheitsversorgung. Aus osteopathischer Sicht wird der Mensch als Einheit betrachtet. Körper, Seele und Geist sind untrennbar und beeinflussen sich wechselseitig. Entscheidend für eine gute Gesundheit ist somit das Gleichgewicht zwischen allen Bestandteilen des individuellen Seins.
Hier erkläre ich Euch als erste kurze Einführung, was das Besondere an der Osteopathie ist!

Funktionelle, strukturelle und energetische Auffälligkeiten des Körpers werden in Bezug zum Beschwerdebild gesetzt, sodass eine Behandlung auch an ganz anderen Stellen als am Ort der Beschwerde stattfinden kann. Um die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder zu mobilisieren, nutze ich eine große Auswahl an Techniken. Dabei kommen viszerale, kraniale, parietale, fasziale und fluide Methoden zum Einsatz und werden miteinander verknüpft.

Ich gehe davon aus, dass der Mensch alles in sich trägt, um seine normalen Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Der Selbstregulierungsmechanismus ist zentral für die Gesundheit des Menschen.
Als Osteopathin versuche ich diese Selbstregulierungs-mechanismen zu stimulieren und dadurch die Abwehr- und Heilungskräfte zu unterstützen.
Osteopathie arbeitet ursächlich - und diese Ursachen suche ich
Hier erläutere ich an ein paar Beispielen das breite Spektrum an Themen, bei denmen die Oteopathie hilfreich unterstützen kann...
Häufige Fragen zur Osteopathie

Was ist Osteopathie und wie unterscheidet sie sich von Physiotherapie?
Osteopathie ist eine eigenständige manuelle Diagnose- und Behandlungsform, die den Körper als funktionelle Einheit betrachtet. Anders als die Physiotherapie, die meist gezielt an einer betroffenen Struktur arbeitet, sucht die Osteopathie nach den Ursachen von Beschwerden auch an entfernten Stellen im Körper und behandelt das Gesamtsystem.
Mit den Händen untersuche und behandle ich Spannungen und Bewegungseinschränkungen im Körper. Dabei steht immer Ihr persönliches Beschwerdebild im Mittelpunkt – mit dem Ziel, die natürlichen Bewegungs- und Regulationsmöglichkeiten Ihres Körpers zu unterstützen.
Bei welchen Beschwerden kann Osteopathie helfen?
Osteopathie kann bei vielen unterschiedlichen Beschwerden begleitend eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Rücken- und Nackenschmerzen, Verspannungen, Beschwerden an Gelenken, Kopfschmerzen oder Bewegungseinschränkungen.
Auch bei typischen Beschwerden wie Tennis- oder Golferellenbogen, Fersensporn oder Problemen im Bereich des Kiefers kann eine osteopathische Behandlung sinnvoll sein.
Ob Osteopathie für Sie und Ihre Beschwerden geeignet ist, lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch und nach einer individuellen Untersuchung beurteilen.

Wie läuft ein Termin bei mir ab?
Zu Beginn nehme ich mir ausreichend Zeit, um Ihre Beschwerden und Ihre gesundheitliche Vorgeschichte kennenzulernen. Anschließend untersuche ich Ihren Körper und betrachte mögliche Zusammenhänge.
Die anschließende Behandlung wird individuell auf Sie abgestimmt und erfolgt mit meinen Händen. Dabei ist mir wichtig, dass Sie sich während der Behandlung gut aufgehoben und verstanden fühlen.
Muss ich mich für die Behandlung ausziehen?
Für eine osteopathische Untersuchung ist es wichtig, bestimmte Körperbereiche gut beurteilen zu können. Deshalb kann es je nach Untersuchung sinnvoll sein, bis auf die Unterwäsche auszuziehen.
Am besten bringen Sie zusätzlich eine kurze, lockere Sporthose mit. So können bestimmte Körperbereiche gut untersucht und behandelt werden und Sie fühlen sich dabei trotzdem wohl.
Sie können selbstverständlich jederzeit ansprechen, wenn Ihnen etwas unangenehm ist. Ein respektvoller und vertrauensvoller Umgang ist für mich selbstverständlich.

Ist eine osteopathische Behandlung schmerzhaft?
Osteopathische Behandlungen werden in der Regel sanft und individuell auf Sie abgestimmt durchgeführt. Manche Techniken können etwas intensiver sein oder ungewohnt wirken – Sie sollen sich dabei aber jederzeit wohlfühlen.
Nach einer Behandlung kann es vorübergehend zu Müdigkeit oder einer leichten Veränderung der Beschwerden kommen. Das ist nicht ungewöhnlich. Wenn Sie unsicher sind oder Beschwerden stärker werden, können Sie mich jederzeit kontaktieren.
Wie viele Behandlungen brauche ich?
Das ist von Mensch zu Mensch und von der Art der Beschwerden abhängig.
Bei akuten Beschwerden reichen häufig ein bis drei Behandlungen aus. Bei chronischen Beschwerden kann es sinnvoll sein, etwas länger zu behandeln.
Wie viele Termine in Ihrem persönlichen Fall sinnvoll sind, besprechen wir gemeinsam im Anschluss an die Behandlung. Dabei ist mir wichtig, dass Sie nachvollziehen können, warum weitere Termine sinnvoll sein könnten.
Wie lange dauert eine Behandlung?
Für einen Termin plane ich in der Regel etwa 45 bis 60 Minuten ein. Beim ersten Termin kann etwas mehr Zeit für das ausführliche Gespräch und die Untersuchung notwendig sein.
Mir ist wichtig, dass genügend Zeit für Ihre Fragen und Ihr persönliches Anliegen bleibt und kein unnötiger Zeitdruck entsteht.
Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten für Osteopathie?
Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen osteopathische Behandlungen – allerdings unterscheiden sich die Voraussetzungen und die Höhe der Erstattung je nach Krankenkasse und Tarif.
Ich bin zertifizierte Osteopathin im Verband Freier Osteopathen (VFO). Eine solche Zertifizierung ist bei vielen Krankenkassen häufig eine Voraussetzung für eine Kostenübernahme bzw. Bezuschussung.
Bitte informieren Sie sich vor der Behandlung direkt bei Ihrer Krankenkasse, welche Voraussetzungen in Ihrem individuellen Fall gelten und wie hoch die mögliche Kostenübernahme ist. Eine Garantie für eine Erstattung kann ich leider nicht geben.


Brauche ich eine ärztliche Verordnung?
Für die Erstattung durch die Krankenkasse ist eine ärztliche Verordnung häufig Voraussetzung. Die genauen Bedingungen unterscheiden sich jedoch je nach Krankenkasse und Tarif.
Für die osteopathische Behandlung selbst ist eine ärztliche Verordnung für mich als Osteopathin nicht grundsätzlich erforderlich. Wenn Sie unsicher sind, welche Voraussetzungen Ihre Krankenkasse für eine Erstattung stellt, erkundigen Sie sich bitte direkt dort.
Was sollte ich zu meinem ersten Termin mitbringen?
Am besten bringen Sie eine kurze Sporthose und bequeme Kleidung mit, in der Sie sich gut bewegen können.
Falls vorhanden, sind Diagnosen, Arztberichte sowie MRT- oder andere relevante Bildaufnahmen hilfreich. So kann ich mir ein umfassenderes Bild von Ihrer bisherigen medizinischen Abklärung machen.
Welche Medikamente Sie einnehmen oder welche weiteren gesundheitlichen Besonderheiten für die Behandlung relevant sein könnten, besprechen wir gemeinsam ausführlich im Rahmen der Anamnese.
Und vor allem: Bringen Sie gerne Ihre Fragen mit. Sie müssen nicht genau wissen, „was mit Ihnen los ist“ – dafür ist unser gemeinsames Gespräch da.

